Satzung

1 SATZUNG des MC Touring Strasburg e.V. im ADAC

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

I. Der am 01.05.1961 in Strasburg gegründete Club führt den Namen: „MC Touring
Strasburg e.V. im ADAC“. Er hat seinen Sitz in Strasburg und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Neubrandenburg eingetragen.


II. Der Orts Club muss bei Gründung und während des Bestehens wenigstens
20 ADAC-Mitglieder aufweisen.


III. Sein Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck und Ziele

I. Zweck des Clubs ist die Wahrnehmung und Förderung der Interessen des Kraftfahrwesens, des Motorsports und des Tourismus (Zweck des Vereins ist, die Förderung des Sports). Er betätigt sich im Rahmen der Satzungen des ADACGesamtclubs sowie des ADAC-Gaues/Regionalclubs Hansa und wahrt die Richtlinien des ADAC-Verwaltungsrates und die Belange der gesamten ADACOrganisation.


II. Der Club erfüllt seine Aufgabe u.a. durch sportliche, touristische und gesellige Veranstaltungen. Bei der Ausübung des Sports/bei der Durchführung von Clubveranstaltungen fördert der Club durch geeignete Maßnahmen den kameradschaftlichen
und fairen Umgang der Clubmitglieder untereinander und mit außenstehenden
Veranstaltungsteilnehmern. Der Club trifft geeignete Maßnahmen, um die allgemeine Sicherheit der Sport- und Veranstaltungsteilnehmer zu fördern. Der Club betätigt sich aktiv auf dem Gebiet des Jugendsports und der Verkehrserziehung von
Kindern und Jugendlichen.


III. Erhaltung und Ausbau der Motocross Bahn und des Vereinsgeländes zur Förderung sportlicher Aktivitäten


IV. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke


V. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet
werden.


VI. Der Club und seine Mitglieder sollen sich an Maßnahmen und Veranstaltungen des
ADAC-Regionalclubs Hansa oder des ADAC-Gesamtclubs zur Förderung dieser Ziele beteiligen.

§ 3 Mitgliedschaft

I. Jede an den Zwecken und Zielen des Clubs interessierte Person kann Mitglied
werden. Ordentliche Mitglieder des Ortsclubs können nur Volljährige sein. Sie sollen zugleich Mitglieder des ADAC sein.


II. Kinder und (minderjährige) Jugendliche können Jugendmitglied sein. Sie sind außerordentliches Mitglied des Ortsclubs und haben die Rechte und Pflichten gemäß
dieser Satzung und den Beschlüssen der Mitgliederversammlung.


III. Zu Ehrenmitgliedern kann der Club Mitglieder ernennen, die sich besondere Verdienste um den Ortsclub erworben haben. Ehrenmitglieder besitzen die gleichen
Rechte wie ordentliche Mitglieder.

§ 4

Aufnahme

I. Die Aufnahme in den Ortsclub muss bei diesem besonders beantragt werden. Der
Vorstand entscheidet über die Aufnahme.

II. Im Falle der Ablehnung brauchen die Gründe der Ablehnung nicht bekannt gegeben werden. Gegen die Ablehnung kann innerhalb von zwei Wochen schriftlich
Einspruch beim Vorstand eingelegt werden. Über den Einspruch entscheidet die
Mitgliederversammlung endgültig. Wird nicht oder nicht rechtzeitig Einspruch eingelegt, so ist die Ablehnung rechtsverbindlich.

III. Die Mitgliedschaft beginnt mit der Aufnahmebestätigung der Vereinigung und Bezahlung des Mitgliedsbeitrages

§ 5 Beiträge

Der Club erhebt zur Bestreitung seiner Auslagen von seinen Mitgliedern angemessene
Beiträge deren Höhe und Zahlungsweise die Mitgliederversammlung festlegt. Die Zahlung
erfolgt im Voraus (per Einzugsermächtigung). Die Aufnahmegebühr beträgt 50,00 €.Kinder
und Jugendliche unter 18 Jahre zahlen keine Aufnahmegbühr.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

I. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Tod, Streichung aus der Mitgliederliste oder
Ausschluss.

II. Der Austritt kann nur durch schriftliche Erklärung für den Schluss eines Geschäftsjahres unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist erfolgen.

III. Ein Mitglied kann vom Vorstand aus der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn
das Mitglied trotz Mahnung den fälligen Beitrag nicht bezahlt. Gegen die Streichung
kann das Mitglied trotz Mahnung innerhalb von 2 Wochen nach Kenntnis von der
Streichung schriftlich oder in Textform Einspruch beim Vorstand eingelegt werden.
Über den Einspruch entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung.
Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen alle Rechte aus der Mitgliedschaft. Wird nicht rechtzeitig Einspruch eingelegt, so ist die Streichung rechtswirksam.

IV. Wenn es im Interesse des Ortsclubs oder des zuständigen Regionalclubs oder des
Gesamtclubs notwendig erscheint, kann ein Mitglied durch Beschluss des Vorstandes aus dem Orts Club ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem
Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, persönlich
gegenüber dem Vorstand oder schriftlich Stellung zu nehmen. Eine schriftliche
Stellungnahme des Betroffenen ist in der Vorstandsitzung zu verlesen. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels
eingeschriebenen Briefes bekanntzumachen. Der Beschluss darf außerdem nur
nach vorherigem Einvernehmen mit dem ADAC Regionalclub-Vorstand gefasst
werden. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstands steht dem Mitglied
das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses
beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt,
so hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur
Entscheidung über die Berufung einzuberufen. Geschieht das nicht, gilt der Ausschließungsbeschluss als nicht erlassen. Macht das Mitglied von dem Recht der
Berufung gegen den Ausschließungsbeschluss keinen Gebrauch oder wird versäumt es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass die Mitgliedschaft als beendet gilt.

§ 7 Organe 

Die Organe des Clubs sind:
a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand.

§ 8 Mitgliederversammlung

I. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Ortsclubs. Sie muss jährlich
vor der Mitgliederversammlung des Regionalclubs stattfinden und wird durch den
Vorstand des Ortsclubs einberufen. Alle Mitglieder sind schriftlich, per Fax oder per
E-Mail oder über die Internetseite des Ortsclubs mindestens 3 Wochen vor der Mitgliederversammlung des Ortsclubs unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuladen.

II. Der ADAC Regionalclub Vorstand ist unter Vorlage einer Tagesordnung mindestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung zu verständigen.

III. Die Tagesordnung muss mindestens folgende Punkte enthalten:
a) Bestätigung der Tagesordnung
b) Bericht des Vorstandes
c) Bericht der Rechnungsprüfer
d) Genehmigung des Protokolls
e) Entlastung des Vorstandes
f) Wahlen
g) Voranschlag für das Geschäftsjahr
h) Anträge mit Inhaltsangabe
i) Verschiedenes.
IV. Im Rahmen der Jahres-Mitgliederversammlung gemäß Abs. I wählen nur die
ADAC-Mitglieder die Delegierten des Ortsclubs für die Mitgliederversammlung des
ADAC Regionalclubs. Diese müssen Mitglied des ADAC Regionalclubs sein oder
die Voraussetzungen des § 28 Abs.4 der ADAC Gesamtclubsatzung erfüllen.

§ 9 Durchführung der Mitgliederversammlung

I. In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende ordentliche Mitglied eine
Stimme. Stimmübertragung ist unzulässig. Jugendmitglieder (§ 3 II.) sind teilnahme- und redeberechtigt, jedoch ohne Antrags-, Stimm- und (aktives und passives)
Wahlrecht.

II. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen
Stimmberechtigten beschlussfähig. Es entscheidet regelmäßig einfache Stimmenmehrheit. Unter einfacher Mehrheit ist eine Mehrheit zu verstehen, die eine Stimme
mehr beträgt als die Hälfte der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen werden
wie nicht abgegebene Stimmen behandelt, ebenso abgegebene ungültige Stimmen
und – bei Abstimmung mit Stimmzetteln – unbeschriftete Stimmzettel. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen ist erforderlich bei Beschlüssen über:
a) Satzungsänderungen
b) die Zulassung von Dringlichkeitsanträgen
c) Anträge auf Abberufung des Vorstandes oder eines Vorstandsmitgliedes
d) Auflösung des Ortsclubs.

III. Die Wahlen erfolgen in geheimer Abstimmung. Die Mitgliederversammlung kann
mit einfacher Mehrheit beschließen, eine Wahl durch Handzeichen durchzuführen.

IV. Über Anträge kann mit Zustimmung der Mehrheit der Stimmberechtigten auch
durch Handzeichen entschieden werden.

V. Anträge für die Mitgliederversammlung des Ortsclubs können von jedem Mitglied
gestellt werden. Sie müssen mindestens 8 Tage vor der Mitgliederversammlung in
Schrift- oder Textform beim Vorsitzenden eingereicht sein. Dringlichkeitsanträge
sind zulässig, soweit sie nicht auf Abberufung von Vorstandsmitgliedern oder Satzungsänderung gerichtet sind.

VI. Über die Verhandlungen und Beschlüsse jeder Mitgliederversammlung ist eine
Niederschrift zu führen, aus der mindestens die gefassten Beschlüsse hervorgehen
müssen. Die Niederschrift muss von zwei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet werden.

VII. Den Mitgliedern des ADAC-Präsidiums und den Mitgliedern des RegionalclubVorstandes steht das Recht zu, an allen Veranstaltungen und Sitzungen des Ortsclubs mit Rederecht, jedoch ohne Stimmrecht teilzunehmen.

§ 10 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Der Vorstand kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen:
a) auf Anordnung des Präsidiums des ADAC oder des RegionalclubVorstandes
b) auf Antrag von mindestens einem Drittel der Mitglieder des Clubs.

§ 11 Der Vorstand

I. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind:
1. der/die 1.Vorsitzende
2. der/die 2.Vorsitzende/
3. der/die Schatzmeister/in
4. der/die Schriftführer/in
5. der/die Sportleiter/in
Je zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Orts Club gemeinsam. Die Vorstandsmitglieder zu 2. Bis 4, sind jedoch im Innenverhältnis dem Orts Club gegenüber verpflichtet, diesen gemeinsam nur bei Verhinderung des Vorsitzenden zu vertreten. Die Mitglieder, die nicht als Stellvertreter des Vorsitzenden
bestimmt sind, darüber hinaus nur, wenn auch dieser verhindert ist.

II. Die Sitzungen des Vorstandes werden vom Vorsitzenden einberufen und geleitet. Über
die Beschlüsse des Vorstandes ist ein Protokoll zu führen, das vom Vorsitzenden zu
unterzeichnen ist. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 3 Mitglieder anwesend sind. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Sitzungen des Vorstandes können mit Zustimmung aller Vorstandmitglieder
auch als Telefon- oder Videokonferenzen oder in ähnlichen Verfahren durchgeführt
werden. Der Vorstand kann einen Beschluss auch ganz oder teilweise schriftlich, auch
per E-Mail oder auf den im vorstehenden Satz genannten Kommunikationswegen fassen, wenn zugleich mit diesem Beschluss alle Mitglieder dieser Form der Beschlussfassung ihre Zustimmung erteilen. Der Beschluss des Vorstands ist bei der darauffolgenden Vorstandssitzung in das Protokoll aufzunehmen.

III. Der Vorstand vertritt den Club in allen Angelegenheiten nach den Beschlüssen und
Weisungen der Mitgliederversammlung unter Einhaltung der Ortsclubs-, des ADAC
Regionalclubs- und der Gesamtclubsatzung.

IV. Die Mitglieder des Vorstandes werden in der Mitgliederversammlung gewählt. Mindestens ein Mitglied des Vorstandes muss Mitglied des ADAC sein. Die Amtsdauer beträgt
2 Jahre. Wiederwahl aller Ämter ist zulässig

V. Die Haftung der Vorstandsmitglieder bei Wahrnehmung ihrer Pflichten ist gegenüber
dem Orts Club und seinen Mitgliedern auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt.
Die Beweislast für das Vorliegen von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit trägt der Anspruchsteller.

VI. Die Zusammenlegung von Vorstandsämtern ist mit Ausnahme der Ämter des Vorsitzenden für die Finanzen zuständigen Vorstandsmitgliedes zulässig.

VII. Sämtliche Ämter sind Ehrenämter. Die Inhaber der Ämter haben Anspruch auf Ersatz
der im Interesse des Ortsclubs gemachten Auslagen. Die Höhe bestimmt der Vorstand.
Wenn Angestellte des ADAC, der ADAC Regionalclubs oder des Ortsclubs Mitglieder
des Ortsclubs sind, so können diese nicht zu Delegierten für die Mitgliederversammlung
des ADAC Regionalclubs gewählt werden.

VIII. Der Schriftverkehr zwischen dem Orts Club mit dem ADAC-Präsidium oder dem ADACVerwaltungsrat oder dem ADAC Vorstand oder den Mitarbeitern ADAC Zentrale muss
ausschließlich über den ADAC-Regionalclub geführt werden.

§ 12 Rechnungsprüfer

Zur Prüfung des Finanzgebarens werden zwei Rechnungsprüfer gewählt. Die Rechnungsprüfer werden durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren
gewählt. Sie dürfen kein Amt im Vorstand bekleiden. Sie haben mindestens einmal
im Jahr vor der Mitgliederversammlung Buchführung und Kasse zu prüfen und der
Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.

§ 13 Satzungsänderungen

I. Der Ortsclub übernimmt auf Verlangen des Regionalclub-Vorstandes in seine Satzung die vom Verwaltungsrat zur Wahrung der Einheitlichkeit im ADAC festgelegten
Mindesterfordernisse für die Satzungen der Ortsclubs in ihrer gültigen Fassung.

II. Anträge auf Satzungsänderungen können nicht als Dringlichkeitsanträge gestellt
werden. Sie werden vom Vorstand geprüft und der Mitgliederversammlung vorgelegt. Diese entscheidet mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen. Ein so
gefasster Beschluss wird wirksam, wenn er vom zuständigen Regionalclub-Vorstand
genehmigt ist.

§ 14 Auflösung

I. Die Auflösung des Ortsclubs kann nur in einer eigens zu diesem Zwecke einberufenen Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen erfolgen.

II. Im Falle einer Auflösung ernennt die Mitgliederversammlung mindesten zwei Liquidatoren.

§ 15 Vermögensverwendung

 

Bei der Auflösung oder Aufhebung des Ortsclubs oder bei Wegfall seines bisherigen
Zweckes fällt das verbleibende Vermögen an die gemeinnützige ADAC Stiftung oder
an eine juristische Person des öffentlichen Rechts zur Erfüllung gemeinnütziger Aufgaben.

 

§ 16 Erfüllungsort und Gerichtsstand

Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Rechte und Pflichten als Ortsclub-Mitglied ist
Strasburg.

Die Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 20.08.2021 beschlossen